Sabine Turpeinen Sabine Turpeinen

Lesung im Wolfratshauser Stadtmuseum

vorschau

Nach einem ersten größeren Auftritt bei einem Event von GAaNF e.V. (Giving Africa a New Face) hatten wir nun endlich auch am TRIGG Standort Wolfratshausen die Gelegenheit, unser Buch vorzustellen. Die Stadträtin Annette Heinloth organisierte uns einen tollen Raum im Stadtmuseum und hatte noch die Idee, begleitend zur Lesung eine Foto-Ausstellung mit Portraits von TRIGG-Teilnehmenden zu gestalten.

Die „Models“ hatten auch den Mut, ihre Geschichte in einer Kurzbiografie öffentlich zu machen. Name der Ausstellung war: „Angekommen im Stadtbild“ und bezog sich auf die skandalöse Bemerkung des Bundeskanzlers, Geflüchtete seien „ein Problem im Stadtbild“. Die Ausstellung bewies, dass sie vielmehr eine Bereicherung sind!

Etwa 50 Menschen waren gekommen und von Bildern und den Lesestücken aus
dem Buch sehr bewegt. Etliche der Models waren auch dabei und bekamen Extra-Applaus.

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Laurin Schulte Laurin Schulte

TRIGG am Tegernsee: Gemeinsam neue Wege gehen

Am 10. März 2024 fand das Mentoren-Training seinen feierlichen Abschluss.

Die Teilnehmenden präsentierten ihr neu erworbenes Wissen und reflektierten die Erfahrungen der vergangenen Wochen. Der Stolz über das Erreichte war spürbar. Viele Stunden gemeinsamer Arbeit, intensive Diskussionen und gegenseitige Unterstützung hatten aus einer Gruppe von Interessierten ein engagiertes Netzwerk zukünftiger Mentorinnen und Mentoren entstehen lassen.

 

Für HelperNet und TRIGG war dieses Training zugleich ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, das Konzept an weitere Standorte weiterzugeben und lokale Strukturen aufzubauen.

 

Danke für die Unterstützung

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein PIA e.V., Veronika Bauer und Susanne Drost für die große Unterstützung, die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die Begleitung des Projekts. Ohne dieses Engagement wäre die Durchführung des Mentoren-Trainings in dieser Form nicht möglich gewesen.

 

Ebenso danken wir allen Teilnehmenden für ihre Offenheit, ihre Motivation und ihren Wunsch, Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen.

 

Das Ende des Trainings war gleichzeitig der Beginn eines neuen Kapitels: Mit dem aufgebauten Mentor*innen-Team entstand die Grundlage für die weitere Entwicklung traumapädagogischer Angebote im Landkreis Miesbach und die langfristige Verankerung des TRIGG-Ansatzes vor Ort.

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Laurin Schulte Laurin Schulte

TRIGG am Tegernsee: Gemeinsam neue Wege gehen

Von Januar bis März 2024 fand am Tegernsee das TRIGG-Mentoren-Training statt. Damit wurde ein wichtiger Schritt getan: Die Weitergabe des TRIGG-Konzepts an engagierte Menschen vor Ort, die traumatisierte Geflüchtete künftig begleiten und unterstützen möchten.

Was Anfang Januar mit einer ersten Schulung begann, entwickelte sich innerhalb weniger Wochen zu einem intensiven Lern- und Gemeinschaftsprozess. Menschen aus dem Landkreis Miesbach kamen zusammen, um sich auf ihre zukünftige Rolle als Mentorinnen und Mentoren vorzubereiten und gemeinsam neue Perspektiven für die Unterstützung geflüchteter Menschen zu entwickeln.

 

Lernen, reflektieren und gemeinsam wachsen

In insgesamt 12 Modulen beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Grundlagen der traumapädagogischen Arbeit. Ein zentrales Thema war die Frage: Was ist eigentlich ein psychologisches Trauma?

 

Gemeinsam wurde erarbeitet, wie traumatische Erfahrungen entstehen, welche Auswirkungen sie auf Menschen haben können und welche Haltung hilfreich ist, um Betroffene respektvoll und unterstützend zu begleiten. Die Gespräche waren intensiv, offen und von großem Interesse geprägt.

 

Ebenso wichtig war die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Mentor*in. In verschiedenen Übungen und Diskussionen standen Selbstreflexion, Selbstverständnis und persönliche Haltung im Mittelpunkt. Denn gute Begleitung beginnt immer auch bei der Fähigkeit, sich selbst wahrzunehmen und die eigenen Grenzen zu kennen.

 

Was macht ein starkes Team aus?

Ein weiterer Schwerpunkt des Trainings war die Zusammenarbeit im Team.

Wie entsteht Vertrauen? Welche Werte tragen eine Gruppe? Wie können Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen gemeinsam Verantwortung übernehmen?

 

Die Teilnehmenden diskutierten diese Fragen engagiert und entwickelten gemeinsam Vorstellungen davon, wie ein tragfähiges Mentor*innen-Team aussehen kann. Dabei wurde deutlich, dass erfolgreiche Unterstützung nicht durch Einzelpersonen entsteht, sondern durch Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven.

Krisen verstehen und Handlungssicherheit gewinnen

Besonders intensiv beschäftigte sich die Gruppe mit dem Thema persönliche Krisen und Krisenprävention.

 

Persönliche und psychische Krisen gehören zur Lebensrealität vieler Menschen mit Flucht- und Gewalterfahrungen. Umso wichtiger ist es für Mentorinnen und Mentoren zu verstehen, wie Krisen entstehen, welche Warnsignale es gibt und wie unterstützendes Handeln aussehen kann.

 

Gemeinsam wurde diskutiert, ob Krisen nicht nur Belastung, sondern manchmal auch Ausgangspunkt für persönliches Wachstum sein können. Die Teilnehmenden entwickelten ein gemeinsames Verständnis dafür, wie Stabilität, Sicherheit und Orientierung geschaffen werden können, ohne Verantwortung zu übernehmen, die professionelle Hilfe erfordert.

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Sabine Turpeinen Sabine Turpeinen

Giro di Monaco

Und dann ist es soweit! Unsere Truppe hat von Sport Reiser in WOR wunderschöne TRIGG-T-Shirts bekommen, damit fallen wir im Feld schon ein bißchen auf. Es herrscht Volksfest-Stimmung, Bands spielen, der Lauf hat allen Spass gemacht! Es laufen Tausende mit, die ganze Innenstadt ist gesperrt. Jeder läuft sein Tempo. Einer unserer Leute lief die ganze Strecke zweimal und ein anderer kam als allerletzter knapp vor dem Besenwagen ins Ziel. Aber ins Ziel kamen alle!

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Sabine Turpeinen Sabine Turpeinen

Laufcoaching mit Paul

Wir hatten uns vorgenommen, am  „Giro di Monaco“ teilzunehmen, das ist ein Benefizlauf von 5 km  durch die Münchner Innenstadt und wird jedes Jahr vom Bellevue veranstaltet.  Und dafür wollen wir trainieren!  Wie das geht, zeigte uns Paul Huf, der vielseitige Lauf- und Kraftsport-Coach des Bellevue. Paul erklärte uns erst, wie das Laufen dem Gehirn genau den Stoff entzieht, der das quälende Gedankenkarussel  füttert, und nahm uns dann mit auf eine lockere kleine Laufrunde an die Isar.

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Sabine Turpeinen Sabine Turpeinen

Workshop in der Pinakothek

Das museumspädagogische Zentrum der Pinakotheken hatte extra für uns einen Workshop organisiert. Thema war: Schmuck! Erst gab es einen geführten Rundgang durch eine sehr überraschende und reichhaltige  Sammlung von Schmuckstücken aus aller Welt, beileibe nicht nur aus Gold und Edelsteinen! Davon inspiriert gestalteten wir dann mit dem Team der Pinakothek höchst originelle Kopfputze und Halskrausen aus … Schaumgummi!

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